Jazz im September Peter Protschka & Clemens Orth – Trompete und Orgel

Was geschieht, wenn die freie Sprache des Jazz auf die klangliche Wucht einer

Kirchenorgel trifft? Wenn Improvisation, Spiritualität und musikalische Offenheit

miteinander verschmelzen?

Beim Konzert der kleinen aber feinen Herbst-Konzertreihe der Martin-Luther-Kirche

Trittau können Sie das erleben. Am Samstag, dem 26. September 2026, zum Ausklang

der Familienparty zum 10. Geburtstag der Weimbs-Orgel begegnen sich um 19:30 Uhr

zwei außergewöhnliche Musiker in einem ganz besonderen Klangraum: Peter

Protschka (Trompete) und Clemens Orth (Orgel) Die beiden Musiker verbinden die

expressive Kraft der Jazztrompete mit dem monumentalen, zugleich facettenreichen

Klang der Orgel der alten Kirche mitten im Dorf und schaffen dabei Musik, die zwischen

Jazz, Improvisation und sakraler Atmosphäre immer wieder neue Räume öffnet. Die

beiden Musiker arbeiten in diesem Jahr seit genau 20 Jahren eng miteinander in den

verschiedensten Bands und Projekten und immer wieder besonders gern im Duo

zusammen.

Peter Protschka (*1977) gehört zu den profiliertesten Trompetern und Komponisten der

deutschen und europäischen Jazzszene. Mit seinem warmen, lyrischen Ton und seiner

sehr eigenen improvisatorischen Sprache ist er mit großen Namen wie Rick Margitza,

Ralph Moore und vielen anderen in den Clubs und den Festivals in ganz Europa zu

Hause. Zudem ist er auch immer wieder im Kontext der Alten Musik auf der

Barocktrompete zu erleben.

Clemens Orth (*1973) ist als Pianist, Organist und Komponist in unterschiedlichen

musikalischen Welten zuhause. An der Kirchenorgel entfaltet er ein beeindruckendes

Spektrum von filigranen Klangfarben bis hin zu kraftvollen, raumgreifenden

Klangflächen. Er ist aber auch einer der renommiertesten und virtuosesten

Jazzpianisten seiner Generation, ein namhafter Toningenieur und betreibt zudem seinen

eigenen Jazzclub in Köln, den Salon de Jazz.

Im Zusammenspiel der beiden besonderen Kölner Künstler entsteht ein Dialog, der von

spontaner Improvisation, gegenseitigem Zuhören und überraschenden musikalischen

Wendungen lebt. Dabei wird die Kirche selbst zum Instrument: Der Raum, die Akustik

und die besondere Klangarchitektur der Orgel sind integraler Bestandteil des Konzerts.

Das Publikum darf sich auf einen außergewöhnlichen Abend freuen, an dem Grenzen

zwischen Jazzkonzert und Kirchenmusik verschwimmen – intim und kraftvoll,

meditativ und energiegeladen, traditionsbewusst und zugleich vollkommen offen

für den Moment.

Ein Konzert für alle, die Jazz neu erleben und die faszinierende Klangwelt der Orgel aus

einer ungewohnten Perspektive entdecken möchten. Der Eintritt ist frei. Die

Veranstaltung der Kirchengemeinde Trittau wird finanziell unterstützt von „Kirche &

Musik Trittau e.V.“ Mehr Infos unter www.peterprotschka.de