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Gertrud Demuth - Ein Nachruf

11.08.2020 | Unsere "Kirchenmaus" +

© Fam. Demuth

Oh, wir hätten ihr den Ruhestand so gegönnt…!

Aber es sollte nicht sein: Am Montag, dem 7. Juli,
verstarb unsere ehemalige Mitarbeiterin,
beliebte Kollegin und „Kirchenmaus“
Gertrud Demuth
im Alter von nur 66 Jahren.

 

 

 

Im Oktober 2017 war sie in den wohlverdienten Ruhestand gegangen, nachdem sie über 30 Jahre in unserem Kirchenbüro die Geschicke der Gemeinde begleitet hat. Wir sind sehr traurig und denken oft und gerne an alte Zeiten, als sie mit Humor und Sachverstand all unsere kleinen und großen Probleme in die Hand genommen hat und für jeden ein offenes Ohr hatte. Mir persönlich war Gertrud ans Herz gewachsen, weil sie schon da war, als ich in der Kirchengemeinde angefangen habe. Da taten ihre Hilfsbereitschaft und Unterstützung einfach gut, denn sie kannte sich mit allem und jedem aus. Sie war mit und in der Kirchengemeinde groß geworden, in der Jungschar bei Herrn Günther, unserem damaligen Diakon. Bei ihm hat sie Trompete-Spielen gelernt und war dann viele Jahre ehrenamtlich sehr aktiv in unserem Posaunenchor. Bei Gottesdiensten, Konzerten, Feiern in und um die Kirche konnte man sicher sein, sie irgendwo spielen oder helfen zu sehen. Und sie kannte jeden Winkel der Kirche, alle Abläufe, und kam notfalls mit ihrem Schlüssel angesaust, wenn der Alarm oder die Glocken zu Unzeiten angingen. Nun hat Gott sie erlöst und zu sich geholt. Schwer erkrankt konnte sie ihren Ruhestand nicht lange genießen. Das ist so schade und traurig! Wir wünschen Gertrud von Herzen, dass sie in Gottes Hand aufgehoben und geborgen ist und sein ewiger Friede um sie sei! Und wir hoffen für ihre Familie, dass sie Kraft, Trost und Hilfe erfahren, um den schweren Verlust tragen zu können.

Mögen sich neue Wege auftun für sie und uns alle:

Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein;
sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.
Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand,
Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.“


Pastorin Anke Schäfer

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