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Tagebuch der Kirchenmusik

„Jesu meine Freude“ - Motette BWV 227 im Gottesdienst am 31.03.2019, Predigt Prof. Johanna Haberer, Erlangen

Die Motette wurde von der Kantorei, verstärkt durch Mitglieder des Jugendchors und des Sonntagschors, wunderbar gesungen. In sie verflochten war die Predigt von Frau Prof. Haberer, Erlangen, die immer wieder gern unsere Gemeinde besucht. Ihre Predigt wird hier - mit ihrer Genehmigung - wiedergegeben:

 

Predigt
von Pfarrerin Prof. Johanna Haberer, Erlangen
mit und über die Motette Jesu meine Freude von Johann Sebastian Bach
am Sonntag, 31. März 2019, 11.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche Trittau
im Gottesdienst am 4. Sonntag der Passionszeit “Lätare”

gemeinsam mit der Kantorei der Martin-Luther-Kirche, dem JONA-Jugendchor,
Paul Schmidt, Cembalo und Henning Sievers, Violoncello, Barbara Fischer, Leitung

Niemand würde den liederdichtenden Ratsherrn und Juristen Johann Franck aus der Lausitz heute noch kennen, hätte er nicht dieses Lied geschrieben, dessen Text Sie, liebe Gemeinde und Zuhörerinnen und Mitchristen, liebe Schwestern und Brüder, dessen Text Sie vor sich haben. Niemand hätte diesen Dichter gekannt, hätte er nicht den uralten 73. Psalm, den Sie im Eingang gehört haben, in sein aktuelles Lebensgefühl in die Mitte des 17. Jahrhunderts übersetzt und hätte nicht der kongeniale Musiker Johann Crüger dazu eine unsterbliche Melodie geschrieben und hätte nicht Johann Sebastian Bach rund hundert Jahr später diesen trotzigen, wuchtigen und vollmundigen Text, zu einem filigranen geistlichen Kunstwerk verfeinerte, indem er eine Mottete komponierte und zwischen die Strophen, leise und nachdenkliche und hochkomplexe Texte aus dem letzten Paulusbrief, dem Brief an die Römer gestreut hat. So als wollte er erklären, wie ein Mensch zu so einem gewissen Glauben kommen kann.

 

Das Lied Jesu meine Freude ist 1656 gedichtet und aufgeschrieben, einem Liebeslied ist es nachgedichtet: mein Bräutigam heißt es da, von Jesus – außer Dir kann mir auf Erden, sonst nichts Liebers werden. Johann Franck wurde in dem Jahr geboren, in dem der Dreißigjährige Krieg ausbrach, in dem die katholische und die evangelische Welt, die Fürsten und die Kaiser und Päpste, die alte und die neue Zeit aufeinanderprallten. „Jesu meine Freude“ wurde wenige Jahre nach dem Ende dieses mörderischen Vernichtungskampfes geschrieben. Dreiviertel der Bevölkerung in Zentraleuropa war tot. Vernichtet. Verbrannt. An der Pest verreckt. Das Land war ein Friedhof. Es sah so aus und es roch so. Die Menschen waren verängstigt und verschreckt. Und dann nimmt ein Mensch den Mund so voll: „ach so lang ach lange war dem Herzen bange aber: außer Dir soll mir auf Erden sonst nichts Liebers werden“. Denn, so erklärt dann Paulus: „Es ist nicht Verdammliches an denen, die in Jesu Christi sind, die nicht nach Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist“. Hören Sie genau hin.

 

Wer singt? Wer ist das „Ich“? Ich stelle mir vor das Lied ist so etwas wie das Pfeifen im dunklen Wald. Trotzig singt da ein Ich gegen den Schmerz an, gegen die Schuld, die Angst vor der Zukunft, gegen den Hunger und den Tod. Der durchsichtige und zart gesungene Paulustext folgt dann und bestätigt, dass es einen unsichtbaren Schutz gibt vor allem Grauen der Welt. „In Christus sein“ sagt Paulus. Man kann in Christus eine geistliche Wohnung aufschlagen in der mein Ich – meine Seele, mein Geist - beschirmt, beschützt, zugedeckt ist, auch wenn alle Gewissheiten um mich herum in sich zusammenbrechen.

 

„Christus hat mich frei gemacht“ singt der Chor, wie ein Schleier liegt sein Schutz über mir. Das ist der leise Cantus firmus, den Paulus festhält. Ich bin frei – innerlich. Ich folge dem Geist Christi, der auferstanden ist, der den Schmerz hinter sich gelassen hat. Der mir eine Melodie der Freiheit schenkt. Diese Melodie zaubert die Welt nicht schön. Nimmt mir auch nicht Leid und Furcht. Aber lässt mich gelassen und gewiss werden. Ja fröhlich: Trotz! Trotz! Trotz alledem.

 

 

Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide, Jesu, meine Zier, ach wie lang, ach lange ist dem Herzen bange und verlangt nach dir! Gottes Lamm, mein Bräutigam, außer dir soll mir auf Erden nichts sonst Liebers werden.

 

Es ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.

 

Unter deinem Schirmen bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei. Lass den Satan wittern, lass den Feind erbittern, mir steht Jesus bei. Ob es jetzt gleich kracht und blitzt, ob gleich Sünd und Hölle schrecken: Jesus will mich decken.

 

Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig machet in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

 

Trotz dem alten Drachen, Trotz des Todes Rachen, Trotz der Furcht darzu! Tobe, Welt, und springe, ich steh hier und singe in gar sichrer Ruh. Gottes Macht hält mich in acht; Erd und Abgrund muss verstummen, ob sie noch so brummen.

 

Paulus ist kein Mann der einfachen Sätze und der einfachen Lösungen: „Ihr aber seid nicht fleischlich“, formuliert er, „sondern geistlich“. Nicht nur wohnt Ihr in Christus, sondern Christus wohnt auch in Euch. Ihr habt Christi Geist: und wer diesen Geist nicht hat, der gehört nicht dazu. Der ist nicht sein. Hier wird’s streng. Paulus der Liebesapostel wird im zentralen Kapitel seines Römerbriefes ganz exklusiv. Wer den Geist Christi nicht hat, gehört nicht dazu. Der hat die Freiheit nicht, den Trost nicht, die Lebensgewissheit nicht. Der bleibt draußen.

 

Wer aber hat denn überhaupt diesen Geist Christi? Sind das die Kirchensteuerzahler, die Getauften, die die ohne Ruckeln das Glaubensbekenntnis aufsagen können. „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“, sagt Paulus an anderer Stelle...oder der Kirchenvater Augustinus sagt: „Liebe und tu was Du willst“. Der Geist Christi ist also der Geist der Liebe unabhängig von kirchlichen Zugehörigen. Das heißt umgekehrt, wir wissen auch sehr genau, wer Christi Geist nicht hat. Das sind die, die hassen. Ganz einfach: Menschen, die andere Menschen hassen. In Christi Namen geht das nicht. Wir sind seit Beginn des neuen Jahrtausends einer islamischen Hasskultur begegnet, die sich auf Muslime gleichermaßen wie auf Christen richtet. Jetzt begegnen wir immer stärker einer sich zusammenrottenden Hasskultur von selbsternannten Verteidigern des sogenannten „Christlichen Abendlandes“. Sie sammeln sich im Netz, sie sprechen von „Invasoren“ statt von Geflüchteten, sie zünden Unterkünfte an, und kürzlich ging in Neuseeland ein Mann schwerbewaffnet in zwei Moscheen und erschoss betende Menschen, filmte sich dabei und die Netzgemeinde jubelte ihm zu. „Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein“, singt der Chor. Auf Christus kann sich keiner dieser Hasser berufen.

 

Wer sich auf Christus beruft, ist auf der Seite der Opfer. Der hat eine unsichtbare innere Orientierung, die eine ganz eigene Integrität schafft. Ein Vollständig- und Ganz- und Heilsein, das seinen Ursprung nicht von dieser Welt hat. Wer sich auf Christus beruft, stellt sich nicht auf die Seite derer, die auf dem Rücken der Armen reich werden und Schätze ansammeln aus der Arbeit der Unterdrückten. Wer Christi Geist hat, der sprengt die tödliches Strukturen von Eigensucht und Selbstoptimierung: dieses letztlich Tödliche in sich selbst verkurvt sein, wie Martin Luther sagen würde. Wer diesen Geist hat, steht für Lebendigkeit. Eine Lebendigkeit, die aufbricht und riskiert und zukunftsfroh lebt. Die nicht – wie Lots Frau in der Bibel - in der Vergeblichkeit und in der Oberflächlichkeit, nicht in der Trauer und im Blick zurück erstarrt.

 

 

Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnet. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.

 

Weg mit allen Schätzen! Du bist mein Ergötzen, Jesu, meine Lust! Weg ihr eitlen Ehren, ich mag euch nicht hören, bleibt mir unbewusst! Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod soll mich, ob ich viel muss leiden, nicht von Jesu scheiden.

 

So aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen; der Geist aber ist das Leben um der Gerechtigkeit willen.

 

„Denen die Gott lieben, wird auch ihr Betrüben lauter Zucker sein.. Duld ich schon hier Spott und Hohn dennoch bleibst Du auch im Leide: Jesu meine Freude.“ So gleich der Text zum Abschluss. Wer singt da. Das ist jetzt mehr als Pfeifen im Walde. Wo nur hat dieser Mensch seine Gewissheit her? Wie kommt er in diese Hülle von Zuversicht? Wer schickt ihm die? Wo wächst die? Um Himmels Willen, wo ist da der Trick? Wo pflückt man Tapferkeit, wo kauft man Mut ein? Wo erntet man Widerstand?

 

Eine solche Haltung zeugt davon, dass einer nach allen Kämpfen und Klagen über die Ungerechtigkeiten der Welt, nach einem langen inneren Weg, sich so etwas wie eine unsichtbare Hülle zugelegt hat. Wir kennen so etwas ja aus den Superman-Filmen oder aus alten Mythen. Oder viel besser und näher an unserem Lied: Harry Potter, der mit der Narbe. Der umhüllt ist von der Liebe seiner Mutter, die um seinetwillen gestorben ist. Die Jüngeren kennen das. Dieses Motiv kennt auch unser Choral:

 

Der Schutz des Christus, der aus Liebe gestorben ist, macht nicht unverwundbar, bewahrt nicht vor Leid und Krankheit und Tod, macht das Leben nicht glatt. Es erspart keine Scheidungen und keine drogenabhängigen Kinder, keine Schicksalsschläge, Verluste und Zurückweisungen. Der Schutz des Christus macht nicht unverwundbar. Der macht Trost in der Trauer, Zuversicht im Schmerz. Lachen mitten im Weinen. Leben mitten im Sterben.

 

Unser Sänger ist einen langen Weg gegangen und dieser Weg führte ihn in ein großes Trotzdem. Paulus, den wir heute schon öfter im Originalton gelesen und gesungen haben, er schreibt in seinem weltbewegenden Brief an die Römer von seiner Unverwundbarkeit, die mit körperlicher oder seelischer Unversehrtheit nichts zu tun hat. Er schreibt von einer Unverwundbarkeit vor Gott, die die Grenze des Todes irrelevant macht. Er ist gewiss, dass Gott diese Grenze des Todes mit der Auferstehung Jesu Christi für nichtig erklärt hat. Es ist egal, ob unser Geist und unsere Seele in einem Körper stecken oder auf andere Weise mit Gott verbunden sind. Paulus schreibt in seinem letzten Brief als eine Art Vermächtnis: Denn ich bin gewiss, schreibt er, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

 

Gute Nacht, o Wesen, das die Welt erlesen, mir gefällst du nicht. Gute Nacht, ihr Sünden, bleibet weit dahinten, kommt nicht mehr ans Licht! Gute Nacht, du Stolz und Pracht! Dir sei ganz, du Lasterleben, gute Nacht gegeben.

 

So nun der Geist des, der Jesum von den Toten auferwecket hat, in euch wohnet, so wird auch derselbige, der Christum von den Toten auferwecket hat, eure sterbliche Leiber lebendig machen um des willen, dass sein Geist in euch wohnet.

 

Weicht, ihr Trauergeister, denn mein Freudenmeister, Jesus, tritt herein. Denen, die Gott lieben, muss auch ihr Betrüben lauter Zucker sein. Duld ich schon hier Spott und Hohn, dennoch bleibst du auch im Leide, Jesu, meine Freude.

 

Das ist das Geheimnis dieser Mut Christen. Sie sind gewiss. Sie haben eine Gottesbeziehung, die so vertraut und tief ist, dass sie wissen, dass weder das Sterben noch ein schweres Leben, dass auch keine Zwischenmächte, seien es politische oder geistige, sie von Gott und seinem Weg für die Welt trennen kann.

 

Keine Zukunftsangst muss man haben, auch keine Angst vor der Gegenwart und ihren Gefahren. Keine Hierarchien machen uns klein und keine Abgründe schrecken. Unser Sänger oder Sängerin singt von einer unbeschreiblichen Geborgenheit, die den Höllen dieser Welt trotzt. Das Christentum wäre längst ausgestorben, wenn es nicht zu allen Zeiten und in allen Generationen diese geborgenen Menschen gegeben hätte. Sie riskieren sich selbst, ihr Leben und das Leben ihrer Familien und Freunde. Sie entscheiden sich für den Kampf gegen die Lüge, Ungerechtigkeit und Willkür.

 

Sie sagen und sie singen das große Trotzdem. Aber dieses große Trotzdem, das kann man nicht aus sich selbst heraus schaffen. Man kann nicht beschließen, die Klage zu lassen und Trauer über die Verhältnisse in der Welt. Oder die Verzweiflung über das eigene Geschick, die Verluste die man erleidet, die Schmerzen und die Krankheiten, an denen man stirbt. Man kann sich diesen Mut leider auch nicht antrinken. Man kann aber versuchen den Gedanken unserer Motette zu folgen und den Weg nachgehen vom Pfeifen im Dunkel bis zum Jubelgesang. Was unseren Sänger so kraftvoll macht ist, dass er gewiss ist, der Gegner des Menschen ist nicht der Tod. Er weiß, dass Lebendigkeit keine Frage der Hirnströme, des Herzschlages und der Nervenzellen ist, sondern, dass Lebendigkeit Verbindung bedeutet. Die Verbindung meiner Seele mit Gott und den Menschen in Liebe. Ich denke, es ist für uns Menschen ein weiter Weg – einfach den Tod für nichtig zu erklären! Aber nicht anderes bedeutet die Botschaft von der Auferstehung. Wenn wir begreifen, dass Leben viel mehr ist als ein funktionierender Körper, dann begreifen wir auch, was die Religionen meinen – übrigens nicht nur die christliche – wenn sie gewiss sind, dass wir Gott gehören und unverweslich sind, dass unsere Körper ein vorübergehendes Geschenk sind, das wir einst gerne zurücklassen, wie ein Schmetterling seine Larve. Das meint Paulus auch, wenn er an andere Stelle schreibt, dass der Glaube an Christus und die Predigt darüber Schrott und Mist und Scheiße sind – ja so drastisch formuliert er das! - wenn wir nicht von der endgültigen Überwindung des Todes überzeugt sind. Wenn wir glauben dürfen, dass unser kleines Leben – ganz egal wie lange es dauert – von Gott gewollt und sinnvoll ist und wenn wir glauben dürfen, dass die Liebe zur Welt und zum Nächsten, die beste Idee Gottes für uns Menschen ist, dann wächst uns vielleicht dieses Trotzdem zu. Dieser Mut. Diese Geradlinigkeit, diese Lebensfreude, die sich auch durch Leiden nicht hinwegpusten lässt. Diese Lebensfreude, die uns aus allem Schmerz wieder aufwachen und aufstehen lässt. Weil es Wichtigeres gibt als Schmerz und Tod.

 

Weicht, ihr Trauergeister, denn mein Freudenmeister, Jesus, tritt herein. Denen, die Gott lieben, muss auch ihr Betrüben lauter Zucker sein. Duld ich schon hier Spott und Hohn, dennoch bleibst du auch im Leide, Jesu, meine Freude. Amen

JONA an der Ostsee

In Kühlungsborn © Kg Trittau

Der ganze Fisch war voll Gesang

Zwei Tage mit den Chören an der Ostsee, am 6. und 7.April 2019.

Die Melodie des Wals auf den Lippen zogen 67 Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Schluss ihres zweiten Konzerts aus der alten Stadtkirche nach draußen in die abendliche Sonne des Marktplatzes von Ribnitz auf dem Darß. Vor dem Portal bildeten sie Schulter an Schulter singend ein Spalier für die herausströmenden Besucher, die noch einmal tief beeindruckt waren von Text und Musik des Oratoriums „Am Ende-Jona“. Am Tag zuvor waren die Chöre in Kühlungsborn herzlich von der Kirchengemeinde empfangen und bewirtet worden. Nach einem gut besuchten Konzert war der Tross aus Familien und bunten Fahrgemeinschaften an der Küste weitergezogen, mit dabei ein Streichquartett aus Hamburg und der Komponist des Oratoriums, Jan Simowitsch, am Klavier.

Am Ende wurden wieder alle an Land gespuckt wie Jona, hatten uns gezeigt, waren uns selbst und anderen begegnet während dieser Reise durch die Nordkirche „um dann gemeinsam, neu anzufangen, etwas zu verändern in der Stadt und auf dem Land“ wie wir es im begleitenden Programmheft notiert hatten, ein Ostern nach drei Tagen im Bauch des Wals.

„Ich bin stolz zu dieser Chorfamilie zu gehören - Wann gehen wir wieder auf Reisen? - Wir waren der "Sunday for Future.“ So oder ähnlich lauteten die Rückmeldungen auf eine intensive kirchenmusikalische Zusammenarbeit, die in unserer Kirchengemeinde immer wieder stattfindet - eine Woche zuvor übrigens im gemeinsamen Predigen mit Bachs großer Motette „Jesu meine Freude“.

Im Namen der Chöre: Macht mit! Erzählt uns eure Ideen.

Ihre/ Eure Trittauer Kirchenmusikerin, Barbara Fischer

Tel. 7749, kirchenmusik@kirche-trittau.de



Am Ende JONA - Die Uraufführung

Theater-Ausleuchtung der Kirche © Brinja Schmidt
Die JONA-Chöre © Brinja Schmidt
Der Jugendchor gibt die Matrosen © Brinja Schmidt

Am Sonnabendabend, 15.9.2018, war unsere Kirche restlos überfüllt. Es war wie Hl. Abend und doch ganz anders. Was war da los? Im Programm hatte Kantorin Barbara Fischer geschrieben:

Im Namen der Mitwirkenden

„Gott klagt euch an.“ Jona wird zum Bußprediger für eine Stadt, die überall sein könnte. Um Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft geht es, um die eigene Haltung gegenüber Ausgrenzung und Verletzung von Würde. Themen, die uns täglich begegnen. Gerade jetzt. Wie sieht da unser eigenes Jona- Erlebnis aus? Wo stehen wir in dieser alttestamentlichen Geschichte eines Mannes, der davonlaufen wollte, der sich besann und der zurückkehrte, um etwas zu verändern?

Wir begegnen uns in der „Stadt der Träume und der Engel“, auf dem Schiff unterwegs mit Seeleuten, für die „der Horizont der Anfang und nicht das Ende der Welt“ ist und landen doch alle im Bauch des Fisches, treffen auf Gescheiterte, Gestrandete „am Ende der Welt“ und finden dabei vor allem uns selbst.

Den ganzen Sommer über haben wir an der Inszenierung gemeinsam mit Tscho Hoffmann gefeilt. Die Musik von Jan Simowitsch fängt die Stimmungen der einzelnen Szenen dabei überaus farbig ein. Den Chören hat der Komponist jeweils eine eigene Klangsprache zugeordnet; durch Besetzung von Streichern mit oder ohne Klavier und die Orgel hat er sie deutlich differenziert und so mit der Musik einen Leitfaden durch das ganze Stück gespannt, der uns am Ende zu Jona führt.

Wir alle haben in dem Stück für uns einen je eigenen kreativen, musikalischen Ausdruck entdeckt, um den Fragen und Aufgaben, die das Oratorium stellt, zu begegnen, uns gegenseitig zu versichern und sie Ihnen und euch zeigen, um dann gemeinsam etwas zu verändern in der Stadt und auf dem Land:

Die Stadt: Die Kantorei der Martin-Luther-Kirche
Die Seeleute: Der JONA-Jugendchor
Der Psalmchor: Die JONA- Kinderchöre
Das Orchester
Jona - Inga Bauer
Kapitän – Marthe Voss
Matrose – Vivian Schreiber
Bewohner der Stadt – Christoph von der Heyde, Rüdiger Koch
Stimmen – Jürgen Geis, Karla Kranenberg, Hannelore Litzendorf, Melanie Petitjean, Christian Müller, Klaus Weinhold

Beleuchtung - Frank Golchert, Christoph Stein
Klavier – Jan Simowitsch
Orgel - Eva Manthey
Leitung – Barbara Fischer

Und das schrieben uns Zuhörer u.a. nach den Konzerten:

Ich war gestern mit dabei, als AM ENDE - JONA geschah. Den vielen Mitwirkenden ist etwas sehr Bewegendes gelungen. Vielen Dank.

Glückwunsch zum souverän agierenden Jugendchor, Ihrem Mut, die Kantorei zu einmal ganz anderen Tönen zu motivieren, dem Engagement der Kleinen und der mich sehr bewegenden Jona-Besetzung: Inga Bauer in schwarzer Lederjacke. Alles ganz dicht am Jetzt.

Doch wer lässt sich gern fragen - nach Recht vor Gerechtigkeit - Wahrheit oder Genuss - gibt es einen barmherzigen und sogar gnädigen Gott - und wie würde der agieren, wo doch Flucht keine wirkliche Option ist? Das größte Lob lag im langen Schweigen ganz am Ende. Und es war nicht nur die unsichere Frage "ist jetzt Schluss?", der den komplett verdienten Begeisterungsapplaus verzögert. Bitte mehr davon!

Ihr habt wirklich etwas ganz Unglaubliches bewirkt. Ihr habt ein sehr, sehr ernstes Stück (ur)aufgeführt, eine Provokation....“Gott ist nicht lieb“

Ja, Jona ist in Trittau gewesen, und die Kirche ein Wal und die Kinder der cantus firmus.

Du hast mit Deinen Kollegen und Kolleginnen viele Menschen ermächtigt, sich zu zeigen.

Keiner wird den Abend vergessen.

Eine Konzertreise am 6. und 7.4.2019 wird Chöre, Komponist und Streicher mit dem Werk nach Mecklenburg und Vorpommern führen!

Gefördert von der Nordkirche & „Kirche & Musik Trittau e.V.“

AM ENDE JONA – EIN ORATORIUM WIRD GEBOREN: Familienchorfreizeit auf Burg Ludwigstein

Vom 15.-20. Juli 2018 sind 100 kleine und große Menschen aus und um unsere Gemeinde herum der Einladung, im geschützten Raum der Burg Ludwigstein eine besondere Zeit des Miteinanders zu erleben, gefolgt. Die Serie der Familienchorfreizeiten, die mit der fünften in diesem Jahr ihren Abschluss fand, war seinerzeit entstanden aus der Frage Barbara Fischers, ob nicht jemand eine Burg wisse, auf der man einmal singen könne – und der prompten Antwort von Astrid Hupertz, der es ein Bedürfnis war, ihre prägenden Kindheits- und Jugenderlebnisse von Burg Ludwigstein weitergeben zu dürfen.

„Singen macht Spaß und Singen tut gut, denn Singen macht munter und Singen macht Mut. Singen macht froh und Singen hat Charme, die Töne, nehmen uns in den Arm.“ All unsere Stimmen, sie klingen mit dem großen Chor im Klang der Welt... Schon mit der allmorgendlichen Einstimmung im Burghof wird jedem klar, dass es sich hier um ein ganzheitliches Erlebnis handelt – mit der Musik im Mittelpunkt.

So wie die Burg über der Werra beim 1. Projekt 2006 ihren Bewohnern das perfekte Ambiente für die „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“ geboten hat, werden ihre spätmittelalterlichen Gemäuer in diesen Tagen zu den Stadtmauern von Ninive. Hier schließt sich nicht nur der Bogen zu JONA, dem Kinder- und Jugendchor der Kirchengemeinde, sondern auch zur heutigen Zeit.  Ninive, heute Mossul – die Stadt, der Jona seine Bußpredigt hält, ist überall.

In ihrem Oratorium „Am Ende Jona“ machen Jan Simowitsch (Musik) und Tscho Hoffmann (Text und Regie) darauf aufmerksam, dass Glanz und Glamour nicht alles ist was zählt und unsere Ressourcen endlich sind. Sängerinnen und Sänger sowie das Streichquartett Elbiana mit seinen Schülern sind gefordert, dieses Oratorium unter der Leitung von Barbara Fischer zu entdecken und sich entwickeln zu lassen. Spannend!

Jan Simowitsch hat das Stück nach intensiven Gesprächen explizit auf die Möglichkeiten der Chöre der Gemeinde zugeschnitten und so finden alle ihren besonderen Platz: Kinder- und Jungendchor übernehmen die Rolle der Seeleute, die Kantorei ist die Stadt, Ninive. Jonas innerer Seelenzustand erzeugt ein Wechselbad der Gefühle – bei allen! Jede im Solo vorgetragenen neue Emotion Jonas wird kommentiert mit Psalmen des Kinderchores. Stetige Wechsel zwischen Dur und Moll sind ebenso gefragt wie das sich Einlassen auf Rhythmus- und Tonartwechsel, Motive merken und Klangteppiche entdecken. Dass der
Kinderchor von einem Streichquartett begleitet wird, bewährt sich als erfolgreiches Experiment dieses Stücks.

Neben der musikalischen Herausforderung beschäftigt auch der Inhalt des Stücks. Hierfür geben  morgendliche Andachten im Turmzimmer, stille Momente auf schlichten Holzbänken oder Wanderungen in der traumhaften Landschaft des Hohen Meißners Raum. Der Rahmen könnte nicht besser sein. Nichts muss, vieles kann und darf: Badezeit mit Kindern, Lektüre unterm Kirschbaum, Bogenschießen auf der Wiese. Auch immer mal wieder ein Plausch am Wegesrand oder im Tscho Hoffmann unser Dramaturg hat uns begleitet Die Kleinen spielen die erste Geige Burghof und des Abends ein gutes Glas Wein. Innerhalb der Burgmauern gibt es eben auch Menschen zu entdecken, Gespräche zu führen, für die sonst keine Zeit zu sein scheint. Für diesen „Luxus“ ist Platz, denn das Essen steht pünktlich und lecker bereit, es muss kein Alltag organisiert sein und kein Dresscode eingehalten werden. Das Team aus den sieben Betreuern von „So mookt wi dat“ unter der Leitung der Gemeindepraktikantin Ina Korinth sorgt für etwas Luxus der jungen Eltern und für Entspannung der daheimgebliebenen Mütter und Väter: Es werden T-Shirts gefärbt, Schätze gesucht, ein Wasserballturnier und eine Disco veranstaltet. Während die Erwachsenen sich am abendlichen Konzert des Streicherquartetts im Burghof erfreuen, spielen die Kleinsten auf den Treppenstufen Puppendoktor oder nutzen das Pflaster des Burghofs als Gelände für die Brio-Bahn. Zitat einer Mutter: „Ich habe mein Kind noch nie so wenig gesehen und war so sicher, dass es ihm gutgeht.“  Eine wirkliche Familienfreizeit also, auch für Eltern ohne Kinder oder Singles.

Nach Abreise von der Burg ist noch ein bisschen „Heimarbeit“ gefragt – denn natürlich wollen alle, dass die Uraufführung beeindruckt, den Komponisten, den Regisseur, und natürlich das Publikum.

Dr. Katrin Röttinger

Neujahrsgottesdienst 1.1.2017 - 17:00 - Die Kantorei singt die Kantate BWV 190 "Singt dem Herrn ein neues Lied"

© M.Pantelmann
© M.Pantelmann
© M.Pantelmann
© M.Pantelmann
© M.Pantelmann

Was könnte am Neujahrstag passender sein, als die Neu­jahrskantate von Johann Se­bastian Bach zu Gehör zu bringen. Mit kraftvoll fröhli­chen Stimmen sorgte die Kantorei der Martin-Luther­Kirche in Trittau mit Solis­ten und einem kleinen Kammerorchester unter der Lei­tung der Kirchenmusikerin Barbara Fischer für einen großartigen Start in das Jahr 2017.

Vier Klang­gruppen aus Chor, Strei­chern, Holz- und Blechblä­sern standen im Dialog. So­listen dieser Aufführung wa­ren Sonja Boskou (Alt), Juli­an Rohde (Tenor) und Ioa­chim Kruse (Bass). "Singet dem Herrn ein neues Lied!" war der beherrschende Hauptsatz der Kantate aus dem BWV 190. Wie eine Fan­fare klang der fulminante Eingangschor, der von dem Kammerorchester mit den festlich klingenden Trompe­ten begleitet wurde. Beein­druckend kam ein inniges Duett für Bass und Tenor zur Geltung, das sehr einfühlsam von Cello, Oboe und Cemba­lo unterstützt wurde.

"Wir stehen am Anfang ei­nes neuen Jahres", so Pasto­rin Anja Botta in ihrer Pre­digt. Hoffnung, Wünsche, gute Vorsätze, Aufbruch­stimmurig. aber auch Aufregung, Sorgen und Ängste würden sich damit verbinden. "Das Alte wollen wir hinter uns lassen, wollen neu anfangen, und doch neh­men wir Vieles mit", führte sie fort und gab den zahlrei­chen Besuchern in der dicht besetzten Kirche mit auf den Weg, "dass sich von den vie­len Wünschen die wenigsten erfüllen lassen". Sie gab auch zu bedenken: "Worum geht es wirklich, was könnte mein Leben wirklich .berei­chern?"

Nach dem musikalischen Feuerwerk hatte die Kantorei abschließend vor der Kirche zu Sekt, Saft und Berlinern geladen - bei einem richti­gen, farbenfrohen Feuer­werk.

M.Pantelmann im MARKT 4.1.2017

Die Ausführenden hörten hinterher viel Lobendes. Die Kollekte erbrachte rund € 740, die Gemeinde zählte rund 210 Köpfe.

 

 

Ausblick auf JONA I und JONA II nach den Sommerferien 2016

Im Kinderchor verabschieden wir in der letzten Probe vor den Sommer-Ferien am Mittwoch, dem 20.7. die zukünftigen 3. Klässler in die zweite JONA-Gruppe. Wenn alle dabei bleiben sollten, werden die Mädchen und 7 Jungs! nach den Ferien unsere stärkste Chorgruppe mit mehr als 20 Kindern sein.

Wir haben bereits hellere und dunklere Stimmen herausgehört und eingeteilt - vielleicht haben die Kinder davon erzählt. So werden wir auf jeden Fall gleich nach den Ferien mit der Zweistimmigkeit beginnen. Dank des vielen Kanon-Singens in der letzten Zeit, muss sich keines der Kinder davor scheuen, im Gegenteil! 

In JONA I begrüßen wir außerdem schon einmal die zukünftigen sog. Vorschulkinder. Frisch ausgestattet mit der Urkunde aus der Kita, sind sie eingeladen, sich schon mal zu orientieren, wer da so alles bei den Mädchen 14.15h und den Jungs 15.15h dabei ist. 

Dreiklang 2016!

Vom 15. bis 17. Juli 2016 feiert die Nordkirche ihr 2. Chorfest “ Dreiklang” in Lübeck!

Rund 3.000 Sängerinnen und Sänger aus den Chören der Nordkirche sangen und musizierten für Sie und mit Ihnen in der Hansestadt Lübeck - ein generationen-übergreifendes Musikfest. Mit dabei: 300 Jugendliche, die das erste Jugendchortreffen der Nordkirche feierten, und Gastchöre aus dem gesamten Ostseeraum.

Teilnehmen konnten nicht nur ganze Chöre, sondern auch Kleingruppen und einzelne Sängerinnen und Sänger. Sie konnten als Chor auftreten oder einfach in eine große singende Gemeinschaft eintauchen und sich motivieren und inspirieren lassen.

Dieses Musik-Festival erlebten wir rund um den Lübecker Dom und auf dem Markt. Wir genossen die Chornächte in den Innenstadtkirchen und etwa 30 musikalisch gestaltete Gottesdienste in und um Lübeck. Was für ein Fest!

 

 

 

Sechs Herren für ein „Halleluja!“

Am Dienstag, dem 26. Juli ist es wieder soweit. Um 19.30h singt das Dresdner Männerchorensembles echo)) in der Ev. Martin-Luther-Kirche und bringt Trittau mit seinem sommerlichen Konzert in den Genuss von Chormusik auf höchstem Niveau. Die Zuschauer der diesjährigen Sommertournee erwartet ein geistliches Programm, das sich vom üblichen Repertoire einer männlichen Vokalgruppe abhebt. Das neue Programm „Halleluja!“ ist fulminant und beeindruckend zugleich. Geboten werden Highlights, wie sie in einer solchen Häufung nicht oft zu finden sind. Neben bereits bekannten Chorälen und den schönsten bekannten Stücken aus den letzten Jahren erklingen Werke, die man niemals mit Männerchorgesang assoziieren würde. Beste Beispiele dafür bieten Bennets „Weep o mine eyes“ oder „Miserere Mei“ von Allegri . Dabei schafft das weit über Dresden hinaus gefragte Ensemble etwas, was sich bis dahin nur wenige überhaupt getraut haben. Es vertont Werke, die für gemischten Chor komponiert sind in lupenreinem Männerchorgesang.
Das Dresdner a-cappella Ensemble „echo“ besteht aus sechs jungen Sängern, welche ausschließlich aktive und ehemalige Mitglieder des weltberühmten Dresdner Kreuzchores sind.  Seit der Saison 2014/15 ist das Ensemble nun schon aktiv und durch Tourneen und Konzerte in Deutschlands angesehensten und größten Kirchen bekannt.

Der langjährigen Trittauer Tradition folgend klingt der Abend nach dem Konzert gemeinsam bei hoffentlich schönem Sommerwetter auf der Kirchwiese aus. Der Orgelverein Trittau e.V. bietet dazu Wein und Speisen zu kleinen Preisen an, das Ensemble ergänzt den Gaumenschmaus mit dem ein oder anderen Hörgenuss.Der Eintritt beträgt 12€. Ermäßigungen gelten wie immer für Schüler und Studenten; für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr ist der Eintritt frei. Karten erhalten Sie im Vorverkauf im Buchladen, der Markt-Apotheke Trittau und zu den üblichen Öffnungszeiten des Trittauer Kirchenbüros. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Mehr Informationen auch unter www.echo-ensemble.de

 

 

© S.Feistle

Kantatengottesdienst zu Trinitatis

22. Mai 2016

Unter dem Titel „Der reiche Gott wirft seinen Überfluss auf uns“ ludt die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Trittau alle Generationen in die Martin-Luther-Kirche ein.

In dem Gottesdienst wurde die Bachkantate „Brich dem Hungrigen dein Brot“ auf ganz besondere Weise erlebbar und lebendig gemacht.  Die Idee und das Konzept dazu entstanden auf einem Symposium, an dem Ulrike Lenz von der Fachstelle Kindergottesdienst und Thomas Hirsch-Hüffell vom Gottesdienstinstitut der Nordkirche ebenso beteiligt waren, wie Kantoreimitglieder, Erzieherinnen, KirchenmusikerInnen und PastorInnen.

Mitwirkende im Gottesdienst waren die Kantorei der Martin-Luther-Kirche und der Chor der Singschule JONA, ein Instrumentalensemble, Barbara Fischer – Sopran und Leitung, Friederike Schorling – Alt und Basso continuo, Joachim Kruse – Bass, Anja Botta – Pastorin, sowie alle Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes.

Im Anschluss haben alle das Zusammensein bei Essen und Trinken genossen.

Fotos von: Siegbert Feistle

 

 

Uraufführung „Der Vierte König“

22. März 2016

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Trittau lud im März zur Uraufführung des selbst erarbeiteten Singspiels „Der Vierte König“ ein. Ausführende waren die Kinderchöre der Singschule JONA, die SING JONA-Kinder der Ev.-luth. Kindertagesstätten Trittau, sowie die JONA Orchesterband.

Die Geschichte des Singspiels basiert auf einer russischen Legende. Pastorin Anja Botta hat die Textgrundlage entworfen, die Erzieherinnen der Kitas unter der Leitung von Stefanie Ettmer haben zusammen mit den Kindern die Texte entfaltet und bearbeitet. Kantorin Barbara Fischer hat die Musik nach Gesangbuchliedern dazu arrangiert. Dabei hat sie die Empfindungen und Rückmeldungen der Kinder, die bei der Erarbeitung der Szenen auftraten, einfließen lassen.

Auf einer gemeinsamen Probenfreizeit in Scharbeutz mit allen 54 Beteiligten entstand die Inszenierung, die jetzt erstmalig zu sehen sein wird. Auch die Bühnengestaltung und die Plakate für das Konzert wurden hier erstellt. Damit ist dies ein weiteres Projekt der Kirchengemeinde Trittau, das in interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Religionspädagogik, Kirchenmusik und Theologie durchgeführt wurde.

Bei freiem Eintritt zum Konzert gab es am Ausgang Gelegenheit, für die Fortführung dieser interdisziplinären Arbeit zu spenden.

Die Fotos sind von der Probenarbeit der Probenfreizeit.

1400€ für die Orgel beim Neujahrskonzert!

9. Januar 2016

Das Orgeljahr 2016 kann beginnen!

Das Neujahrskonzert begann mit einem Grußwort des Trittauer Bürgermeisters und den Klängen von Händels Halleluja und Bachs Doppelkonzert. Zusammen zogen alle Mitwirkenden (Violine - Anne Grigoleit, Oboe - Sarah Lippold, die Kantorei der Martin-Luther-Kirche, das Jugend-Sinfonieorchester Ahrensburg unter Leitung von Michael) wieder einmal kräftig alle Register für die neue Orgel, die ja Ende des Jahres eingeweiht wird!!

Fotos: Heidi Schifferdecker

Musik im Kerzenschein - Das Adventskonzert der Trittauer Kirchen-Chöre

13. Dezember 2015

Am dritten Adventssonntag war es wieder soweit. „Ein Stern geht auf“. Unter diesem Motto sangen um 16 Uhr mehr als vierzig Kinder unserer Singschule JONA gemeinsam mit der Kantorei der Martin-Luther-Kirche Trittau. In festlichen Gewändern und brennenden Kerzen in der Hand zogen die Chöre wie in jedem Jahr in die Kirche ein. 

Mit Liedern zum Zuhören und Mitsingen wurde das Konzert zu einem Ereignis für die ganze Familie. Eine gute Gelegenheit also, die alte Tradition des Adventsingens im großen Kreis zu genießen und sich der alten und neuen Melodien in weihnachtlicher Atmosphäre zu erinnern. Diesmal begleitete eine Gruppe junger Streicher den Gesang. Die Leitung und Moderation hatte Kirchenmusikerin und Kreiskantorin Barbara Fischer.

Es waren wunderschöne Bilder und Eindrücke, die man mit nach Hause nehmen konnte.

 

Ein gelungener Nikolausmarkt 2015!

28. - 29. November 2015

 

 

Das große Schöpfungsprojekt 2015

19. und 20. September 2015

Unter dem Motto „Schöpfung: singen und erleben“ hat die Kirchenmusik der Trittauer Kirchenemeinde 2015 ein reichhaltiges Musik- und Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Unter anderem entstand im Lauf des Jahres durch Schülerinnen und Schüler der örtlichen Grundschule ein Emporenfries, der die einzelnen Schöpfungstage in Bildern festhält und jeweils auf die Gottesdienstthemen des Kirchenjahres Bezug nimmt.

Höhepunkt war am 19 und 20. September die Aufführungen des weltbekannten Oratoriums „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn. Um für unsere Zeit eine angemessene Antwort zu finden, wurde dem großen Klangkörper aus Chor und Orchester der unbegleitete Gesang einzelner Chorgruppen gegenübergestellt. So sang die Kantorei der Martin-Luther-Kirche mit Unterstützung aus Sängern des Jugendchores und es spielte das Göttinger Barock-Orchester. Die Solisten waren: Ina Heise – Sopran, Julian Rohde – Tenor, Klemens Sander - Bass.

Dem vorrausgegangen war eine intensive Probenphase, die schon bei der Familien-Musikfreizeit auf Burg Ludwigstein begann: Jeden Vormittag wurde sich mehr und mehr mit dem Werk vertraut gemacht und eifrig geprobt bis es richtig gut klang. Den letzten Feinschliff gaben die Probenwochenenden nach den Sommerferien und die Proben mit dem Orchester und den Solisten.

Am 19. September war dann endlich so weit. Die Kirche füllte sich, der Chor und die Solisten stellten sich auf, die Musiker stimmten ihre Instrumente ein letztes Mal und dann ging es los! Mit leisen und lauten, mit sanften und kräftigen Tönen wurde von der Schöpfung gespielt und gesungen und wurde mit sehr viel Begeisterung empfangen. - „Vollendet ist das große Werk!!“ 

Am folgenden Tag wurde dann die Schöpfung für Kinder im Rahmen eines Familiengottesdienstes aufgeführt, bei dem auch die Kinderchöre mitsangen. Das anschließende Schöpfungsfest mit Buffet und kleiner Ausstellung zu den vorrangegangen Unternehmungen der Chöre rundete das erfolgreiche Jahresprojekt „Schöpfung: singen und erleben“ ab. 

 

 

 

Nacht der Kirchen 2015 - Ein MOMENTmal! und ein Vortrag

Johanna Haberer

12. September 2015

Selbstoptimierung- muss ich mich immer neu erfinden?

Durch die totale Vernetzung in der junge Menschen heute erwachsen werden, haben sich die Kontaktmöglichkeiten und Vorbilder im Vergleich zu früheren Generationen nahezu unendlich erweitert. Soziale Netzwerke schaffen neue Verbindungen, aber auch neue Gefahren der Exklusion aus der Gemeinschaft. Sie schaffen neue Möglichkeiten verschiedene Identitäten auszubilden, aber auch einen Sog, sich permanent vergleichen und selbst darstellen zu müssen. Sie schaffen neue Möglichkeiten sich mitzuteilen, aber auch die das Problem, dass eventuelle Jugendsünden im Netz untilgbar geworden sind.

Was bedeutet diese Netzexistenz für die Persönlichkeitsbildung von jungen Menschen und welche kritischen Nachfragen und Einwände müssen von einem christlichen Menschenbild her formuliert werden?

Der Vortrag von Prof. Johanna Haberer hat sich mit den Fragen der Selbstwerdung der Netzgeneration aus theologischer und geistlicher Perspektive befasst. Er fand in einem liturgischen Rahmen statt und wurde vom JONA- Jugendchor mit einer MomentMal! Liturgie gestaltet.

 

Johanna Haberer, 59, ist Professorin für Christliche Publizistik an der FAU Erlangen-Nürnberg und bayerische Pfarrerin. Sie war Rundfunkbeauftragte der Bayerischen Landeskirche und der Evangelischen Kirche Deutschlands, Sprecherin des „Wortes zum Sonntag“ und Vizepräsidentin der FriedrichAlexander-Universität. Sie studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Theologie und ist Mitglied in mehreren Medien-Jurys für christliche Medienpreise und unter anderem Mitherausgeberin von Publik-Forum - Zeitung kritischer Christen und Herausgeberin der „Studien zur Christlichen Publizistik“. Ihr jüngstes Buch befasst sich mit der Medienrevolution der Gegenwart (Digitale Theologie; Gott und die Medienrevolution der Gegenwart, Kösel 2015)

 

 

Wanderung am Schaalsee mit dem JONA-Jugendchor

26. bis 30. August

 

 

 

Familien-Musikfreizeit Burg Ludwigstein 2015!

20. bis 25. Juli 2015

 

 

 

Stunde der Kirchenmusik in der Sankt Petri Kirche

Mittwoch, 6. Mai 2015

Im Juni letzen Jahres trat der JONA-Jugendchor bei der "Nacht der Chöre" als einer von wenigen Jugendchören in der Sankt Petri Kirche auf.

Dies traf auf so viel Zuspruch und Begeisterung, dass ein gemeinsames Singe-Projekt mit den Jugendchören aus Langenhorn und Hamm initiiert wurde. Also trafen sich die drei Chorleiterinnen Diemut Kraatz-Lütke (Jugendchor Hamm), Julia Götting (Jugendchor Langenhorn) und Barbara Fischer (JONA-Jugendchor) und schufen ein abwechlungsreiches, frisches Programm für die "Stunde der Kirchenmusik" in der Sankt Petri Kirche. 

Die vielen Stücken, z.B. von Henry Purcell (Sound the trumpet) und John Rutter (Look at the world) trugen die Chöre mal zusammen, mal einzeln, mal nur zu zweit mit viel Ausdruck und Freude vor. Die Chorleiterinnen genossen es, die Sankt Petri Kirche mit ihren etwa 30-Stimmen starken Chören und ihren Liedern zu erfüllen. 

Mit einer herbeigeklatschten Zugabe "I have a dream" von Mary Donnelly schlossen die drei Chöre diesen erfolgreichen Auftritt. 

 

Im Labyrinth - Wege, da dein Fuß gehen kann

Samstag, 30. Januar 2015

An diesem Samstagmorgen fuhren die Mädchen und Jungen aus Jona I an die Ostsee. Dort sammelten die Chöre Steine, um für ihren gemeinsamen Gottesdienst am folgenden Sonntag ein Labyrinth in der Martin-Luther-Kirche zu legen.

Währenddessen trafen sich Mitglieder des JONA-Jugendchores im Gemeindesaal der Kirche. Hier bereiteten sie den Saal für die Kinder und kochten eine leckere Kürbissuppe mit Würstchen.

Um 15 Uhr war es so weit: hungrig und die Taschen voll mit Steinen trafen die Mädchen und Jungen ein. Nachdem alle gesättigt waren, ging es ab in die Kirche und die vielen, sorgfältig gesammelten Steine wurden auf dem mit Kreide aufgezeichneten Labyrinth verteilt. Natürlich wurde das Labyrinth auch gleich getestet – kann man da durchlaufen?

Während jeweils ein Kind des Chores zur Zeit das Labyrinth erproben durfte, probte JONA I seine Lieder für den Gottesdienst: Im Labyrinth - Wege, da dein Fuß gehen kann am Sonntag, 1. Februar 2015 um 11 Uhr.

 

 

Der "Morgengesang zum Schöfungsfeste" und ein Gesangsseminar im September 2014

Am Freitag, dem 12. September findet um 20:00 Uhr das Konzert „Morgengesang zum Schöpfungsfeste“ statt. Zusammen mit der „Missa brevis St Johannis de Deo“, die sogenannte „Kleine Orgelmesse“ von J. Haydn bildet diese Kantate von Carl Philipp Emanuel Bach den passenden Rahmen für eine festliche Rückkehr in den frisch renovierten und schön gestalteten Sakralraum im Herzen Trittaus.

Die Kantorei der Martin-Luther-Kirche unter der Leitung der Trittauer Kirchenmusikerin Barbara Fischer singt zusammen mit den Sopranistinnen Christine Wolff aus Potsdam und Pia Salome Bohnert, Hamburg. Begleitet werden sie vom Göttinger Barockorchester. Das Ensemble setzt sich aus miteinander befreundeten Kollegen aus renommierten Barock-Gruppen und Orchestern zusammen. Das Besondere an ihnen: sie spielen ausschließlich auf Originalinstrumenten. Das macht das Konzert noch authentischer. Zusätzlich spielen sie weitere Orchesterwerke.

Karten erhalten Sie bei „Bücherecke Hagedorn“, Bahnhofstraße 7, Trittau (Tel. 04154/2185) und „Der Buchladen“, Poststraße 31, Trittau (Tel 04514/9892405). Außerdem gibt es Karten an der Abendkasse, der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigte Karten 8 Euro.


Gleich am folgenden Tag gibt eine der Solistinnen des Vorabends, die Kammersängerin Christine Wolff ein Gesangsseminar. Wolff forscht schon seit Jahren über die Stimme und historische Gesangstechniken. Von 10:00 Uhr bis 16:30 bringt sie den Teilnehmern ihr Wissen auf sehr unterhaltsame und motivierende Art nahe. Anmeldungen werden gerne noch entgegengenommen (Tel. 04154/7749). Im Sonntagsgottesdienst am 14. September singt die Sopranistin Arien von Händel und Mozart. 

 

 

Nacht der Chöre in der Sankt Petri Kirche in Hamburg

Samstag, 14. Juni 2014

9 Stunden Kirchenmusik - Von 15-24 Uhr musizierten Kantoreien, Vokalensembles, Pop- und Gospelchöre, Posaunenchöre und Organisten Musik verschiedenster Stile und Epochen. An einigen Stellen konnte sogar mitgesungen werden. Und mittendrin unser JONA-Jugendchor. 

Nach kurzer Einsingezeit in einem Nebengebäude wurde der letzte Schluck aus der Wasserflasche getrunken und sich dann in dem Seitengang der Kirche bereit gestellt. Und kaum war der vorige Chor unter großen Applaus abgezogen ging es schon los. 

 

 

Konzert dreier Jugendchöre der Propstei Rahlstedt-Ahrensburg

© Ev.-luth. Kirchengemeinde Trittau

Freitag, 6. September 2013

Das Konzert stand unter dem Motto: "Friday Afternoons" nach dem gleichnamigen Liedzyklus für Chor und Klavier des britischen Komponisten Benjamin Britten. Auch die Vertonung des Psalm 150 für Chor und Orchester wurde eindrucksvoll zu Gehör gebracht. Die drei  Jugendchöre der Propstei Rahlstedt- Ahrensburg bei ihrem gemeinsamen Konzert in unserer Martin-Luther-Kirche waren:

- Kinderchor der Ev. Kirchengemeinde Hamburg Meiendorf-Oldenfelde, Leitung - Sabine Meierkord
- Jugendchor unserer Singschule JONA der Ev. Kirchengemeinde Trittau, Leitung - Barbara Fischer
- Jugendchor der Ev. Kirchengemeinde Hamburg Alt- Rahlstedt, Leitung - Ulrike Frick

 

 

JONA auf dem Sängerberg zum Tag des Liedes

Mai 2013

Das schlechte Wetter hielt auch den JONA Kinderchor nicht vom Singen ab; Frau Droege hatte ihre Scheune als Unterschlupf geöffnet.

 

Das war unser Kirchentag!

© Ev.-luth. Kirchengemeinde Trittau
© Ev.-luth. Kirchengemeinde Trittau

1. Mai 2013

Der Jugendchor unserer Singschule JONA singt auf der Bühne in der Hafencity Hamburg beim Abend der Begegnung. 

 

Musik im Kerzenschein – gemeinsames Oratorium

11. Dezember um 16 Uhr

Die Kinderchöre unserer Singschule JONA und  die Kantorei der Martin- Luther- Kirche werden bei der diesjährigen Musik im Kerzenschein das Kirchenoratorium "Die Geburt Christi" von H. v. Herzogenberg singen. Gemäß unserem Motto: Musik zum Zuhören und Mitsingen, werden bei diesem Stück nicht nur die Kinderchöre und unsere Kantorei dabei sein; die Gemeinde ist mit bekannten Weihnachtschorälen begleitet von der Orgel ebenso beteiligt, wie ein Streichquartett, eine Oboe und ein Klavier/ Chororgel. 

 

 

Das Chorfest Dreiklang 2012

Die Trittauer Kantorei und der JONA-Jugendchor machten sich im Reisebus auf nach Greifswald. Dort gut untergebracht konnte die schöne Stadt, die vielseitigen Auftritte und das Singen mit der ganzen Dreiklanggemeinschaft genossen werden. Das war schon ein beeindruckendes Erlebnis - schließlich waren es um die 3000 Leute, die da auf dem Marktplatz zusammentrafen - aus der ganzen Nordkirche und den Partnerkirchen der benachbarten Ostseeregion.

Unter dem Motto "Singen verbindet" trafen Sänger und Sängerinnen verschiedener Gemeinden in den Chorateliers zusammen, um schon nach kürzester Zeit große Stücke vorführen zu können - was für eine Erfahrung. 

Neben den Chorateliers gab es ein vielseitiges Angebot in der Hanse- und Universitätsstadt an der Ostsee. Lockere Konzerte in Kirchen und auf der Marktplatzbühne, Musikzüge durch die Stadt, eine atemberaubend schöne Abendmusik am Hafen und die vielen kleinen Aktionen, die in und um die Kirchen veranstaltet wurden werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

 

 

Das erste MOMENTmal! des Jugendchors

Stimmen dazu: "Das könnte ich jeden Abend hören" - "So ein runder Chorklang" - "kräftige Stimmen!"

 

 

Chorwerkstatt mit Jost Salm

Montag, den 29. August in der Martin-Luther-Kirche

20 Jungen im Vorschulalter aus unseren Kitas Regenbogen und An der Aue und aus den ersten bis vierten Klassen der Schulen des Amtes Trittau haben diese einmalige Gelegenheit genutzt. Die Singschule JONA hatte Jost Salm extra dazu eingeladen.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel von Kerstin Coenen im Trittauer Markt vom Mittwoch, 31.8.2011.

 

 

Viva la musica - Der Jona-Jugendchor in Wieliszew

Das war das Motto unserer Chorreise nach Warschau. Um eine enge Verbindung zu der neuen Trittauer Partnergemeinde Wieliszew in der Nähe von Warschau aufzubauen, reisten wir, das heißt der JONA-Jugendchor und die Kantorei der Martin-Luther-Kirche, nach Polen. Trotz der Vorfreude auf diese Reise konnte man auch eine gewisse Nervosität spüren, zumal der JONA-Jugendchor zum größten Teil bei Familien, deren Kinder im Warschauer Chor Wiwat singen, untergebracht wurden. So versuchten wir, noch im Zug ein wenig Polnisch zu lernen. Doch die Sorgen über die Verständigung waren unbegründet und wir wurden sehr herzlich aufgenommen. Jeder von uns hat unterschiedliche Erfahrungen gemacht, aber im Großen und Ganzen werden wir uns immer gerne an diese Reise zurückerinnern. Wir haben gemerkt, dass Musik tatsächlich verbindet, denn nicht nur unser Konzert in Wieliszew, sondern auch die Zusammenarbeit mit dem Chor Wiwat war ein toller Erfolg. Und so konnten wir außer ein paar Kilo mehr auf den Rippen, die der polnischen Gastfreundschaft zu verdanken sind, auch viele positive Eindrücke von Land und Menschen mitbringen. Deshalb hoffen wir, dass die Partnerschaft mit Wieliszew und die Freundschaft zum Chor Wiwat noch lange anhält.

Jana Müller, JONA-Jugendchorsängerin

 

JONA auf Helgoland

Die JONA-Chöre waren auf Helgoland mit Liedern nach Texten von James Krüss. Hier der Kommentar eines Sängers.

 

 

5 Jahre JONA-Singschule!

Im September 2013 beging die Singschule JONA ihren fünften Geburtstag mit einem Singefest. Die JONA-Kinderchöre eröffneten das 5-jährige Jubiläum mit dem Motto-Lied "Wir sind von Kopf bis Fuß auf Singen eingestellt"

Kantorin Barbara Fischer begrüßte in der Martin-Luther-Kirche die Kinder, Gastchöre, Eltern, sowie die Ehrengäste, die Kreiskulturreferentin Dr. Friederike Daugelat (re.), den stellvertretenden Bürgermeister von Trittau Peter Lange (li) und Pastor Matthias Heitmann, Kirchengemeinderatsvorsitzender der Kirchengemeinde Trittau, des Trägers der Singschule JONA (nicht im Bild).

Die Stormarner Kulturreferentin Dr. Daugelat freut sich über den kulturellen Beitrag, den die Kirche im Kreis leistet.

Die Gastchöre (von links):

*     Der  Chor der 5. und 6. Klassen des Trittauer Gymnasiums
*     Der Kinderchor aus der Kirchengemeinde Großhansdorf
*     Der Lütjen-Chor aus der Nachbarkirche in Lütjensee
(Fotos: A. Conell)

Und dann geht es los mit einem Umzug durch den Ort Richtung Europaplatz ...

 

 

Alle drei Jahre Burg Ludwigstein!

© Ev.-luth. Kirchengemeinde Trittau
© Ev.-luth. Kirchengemeinde Trittau
© Ev.-luth. Kirchengemeinde Trittau
© Ev.-luth. Kirchengemeinde Trittau

Der Posaunenchor feierte sein fünfzigjähriges Bestehen

Mit einem Konzert am 19.06.10. und einem Gottesdienst am 20.06.10., dem sich ein Jazz-Frühschoppen mit den "Hot Jazz Weepers" anschloss, feierte der Posaunenchor sein fünfzigjähriges Bestehen.

Von Anfang an dabei waren Uwe Buer und Hans-Werner Schulz (Trompete), Jürgen Heuseler (Tenorhorn) und Reiner Tiedtke (Zugposaune). Sie wurden von Propst em. Kurt Puls mit der Ehrennadel ausgezeichnet.

 

Ehepaar Günther

Am Sonnabend waren auch der frühere Leiter des Posaunenchors, Heinz Günther, mit seiner Frau anwesend. Diakon Günther hatte den Posaunenchor fast 38 Jahre lang erfolgreich geleitet.

(Die Fotos für diesen Beitrag machte Frau Schulz.)

Ausblick auf JONA I und JONA II nach den Sommerferien 2016

Im Kinderchor verabschieden wir in der letzten Probe vor den Sommer-Ferien am Mittwoch, dem 20.7. die zukünftigen 3. Klässler in die zweite JONA-Gruppe. Wenn alle dabei bleiben sollten, werden die Mädchen und 7 Jungs! nach den Ferien unsere stärkste Chorgruppe mit mehr als 20 Kindern sein.

Wir haben bereits hellere und dunklere Stimmen herausgehört und eingeteilt - vielleicht haben die Kinder davon erzählt. So werden wir auf jeden Fall gleich nach den Ferien mit der Zweistimmigkeit beginnen. Dank des vielen Kanon-Singens in der letzten Zeit, muss sich keines der Kinder davor scheuen, im Gegenteil! 

In JONA I begrüßen wir außerdem schon einmal die zukünftigen sog. Vorschulkinder. Frisch ausgestattet mit der Urkunde aus der Kita, sind sie eingeladen, sich schon mal zu orientieren, wer da so alles bei den Mädchen 14.15h und den Jungs 15.15h dabei ist.