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Was sind Nordkirche, Kirchenkreis, Propstei und Region?

Die Nordkirche

Die Nordkirche ist die bundesweit jüngste evangelische Landeskirche. Gegründet wurde die "Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland", wie sie offiziell heißt, Pfingsten 2012 als Zusammenschluss der Nordelbischen Kirche, der Landeskirche Mecklenburgs und der Pommerschen Kirche. Es war die erste Fusion von Landeskirchen der alten Bundesrepublik und der ehemaligen DDR.

Mit 2,25 Millionen Mitgliedern ist die Nordkirche die fünftgrößte Landeskirche in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und erstreckt sich über Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Flächenmäßig ist sie nach Bayern die zweitgrößte Landeskirche. Ihr Gebiet reicht vom südlichen Dänemark bis zur polnischen Grenze.

Weiteres siehe HIER.

 

 

Kirchenkreis Hamburg-Ost

Am 1. Mai 2009 sind die Kirchenkreise Alt-Hamburg, Harburg und Stormarn im neuen Kirchenkreis Hamburg-Ost aufgegangen. Es sind nicht mehr alle Kirchengemeinden in der Kirchenkreissynode wie bisher durch eigene Delegierte vertreten, vielmehr repräsentieren die Synodalen die ebenfalls neu gebildeten Propsteien (Bezirke).

Zum Stichwort Kirchenkreis siehe auch HIER.

Propstei (Bezirk)

Der Kirchenkreis ist in Bezirke gegliedert; inzwischen wird statt "Bezirk" wieder der historische Begriff "Propstei" benutzt.

Die Kirchengemeinde Trittau gehört zur Propstei Rahlstedt-Ahrensburg, zusammen mit den Kirchengemeinden Ahrensburg, Alt-Rahlstedt, Bargteheide, Eichede, Farmsen-Berne, Großhansdorf-Schmalenbek, Meiendorf-Oldenfelde, Lütjensee, Siek, und der Markus-Kirchengemeinde Hohenhorst-Rahlstedt-Ost.

Region

Die Kirchengemeinden Großhansdorf-Schmalenbeck, Lütjensee, Siek und Trittau bilden die Region 8 innerhalb der Propstei. 

Zur Einführung von Regionen hat das Sinken der Einnahmen vor einigen Jahren geführt, das neben Sparmaßnahmen an Sachausgaben auch die Ausdünnung der Personalstellen erwartete, wovon die Pfarrstellen nicht ausgenommen sind.

Es gibt Gemeinden, die rechnerisch über-, andere, die unterversorgt sind. Weil man nun keine Bruchteile von Menschen haben kann, sollen die Kirchengemeinden enger zusammenarbeiten. In den Hamburger Stadtgebieten unseres Kirchenkreises Hamburg-Ost ist das wegen der geographischen Nähe für die Pastoren und Pastorinnen, die Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen, die kirchlichen Einrichtungen leichter zu etablieren als in der ländlichen Fläche des bisherigen Kirchenkreises Stormarn.

Die Regionen sollen auch die inhaltliche Zusammenarbeit der Kirchengemeinden in Zeiten stärken, in denen einzelne Gemeinden nicht mehr alle Angebote vorhalten können. So können Schwerpunkte in den einzelnen Gemeinden gesetzt werden, die sich mit denen der anderen Kirchengemeinden in einer Region ergänzen. Dadurch kann einen Gemeinde ggf. auch mit einem deutlicheren und schärferen Profil in der Öffentlichkeit erkennbar sein.

Kirchengemeinde

Grenze des Kirchspiels © Hartmann-Plan, Hamburg

Die Kirchengemeinde Trittau zählt rund 5.000 Mitglieder (2013), die in den Orten Bollmoor, Dwerkaten, Grande (mit Grander Heide), Hamfelde/Stormarn, Hohenfelde, Köthel/Stormarn, Rausdorf, Trittau und Witzhave leben.

(Plan mit frdl. Gen. der Hartmann-Plan OHG, 22547 Hamburg, Kirchgem.-grenze manuell))

Und wo bleibt das Kirchspiel?

"Kirchspiel" ist nur noch ein historischer Begriff. Ursprünglich war im Herzogtum Holstein, und damit in Stormarn, das Kirchspiel auch ein Verwaltungsbezirk; mehrere Kirchspiele bildeten ein Amt (Schleswig-Holstein Lexikon). 

Wir verwenden den Begriff noch bei Kirchenführungen zur Illustration der räumlichen Ausdehnung der Kirchengemeinde.

..... und wie war das mit der Kirchensteuer?

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben erhebt die Kirche Steuern, die auf Basis alter Verträge der Staat für sie einzioeht, und zwar 9% der Einkommen- bze. Lohnsteuer.

Es wird teilweise immer noch gemutmaßt, der vor geraumer Zeit eingeführte Abzug von Einkünften schon bei den Banken sei eine Erhöhung der Kirchensteuer. Dem ist nicht so, Kapitaleinkünfte sind schon lange (kirchen-)steuerpflichtig. Es hat sich nur das Verfahren geändert. 

Näheres zur Kirchensteuer siehe HIER.