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Seit geraumer Zeit bilden die Kirchengemeinden Großhansdorf-Schmalenbeck, Lütjensee, Siek und Trittau eine Region. Bisher wurde man nur dadurch auf die Existenz der Region aufmerksam, dass gelegentlich Regionalgottesdienste abgehalten werden, jeweils in einer Kirche, wozu die andern Gemeinden eingeladen werden.
Zur Einführung von Regionen hat das Sinken der Einnahmen geführt, das neben Sparmaßnahmen an Sachausgaben auch die Ausdünnung der Personalstellen erfordert, wovon die Pfarrstellen nicht ausgenommen sind. Es gibt inzwischen Gemeinden, die rechnerisch über-, andere, die unterversorgt sind. Weil man nun keine Bruchteile von Menschen haben kann, sollen die Kirchengemeinden enger zusammenarbeiten. In den Hamburger Stadtgebieten unseres Kirchenkreises Hamburg-Ost ist das wegen der geographischen Nähe für die Pastoren und Pastorinnen, die Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen, die kirchlichen Einrichtungen etwas leichter zu etablieren als in der ländlichen Fläche des bisherigen Kirchenkreises Stormarn.
Die Regionen sollen auch die inhaltliche Zusammenarbeit der Kirchengemeinden in Zeiten stärken, in denen einzelne Gemeinden nicht mehr alle Angebote vorhalten können. So können Schwerpunkte in den einzelnen Gemeinden gesetzt werden, die sich mit denen der anderen Kirchengemeinden in einer Region ergänzen. Dadurch kann einen Gemeinde ggf. auch mit einem deutlicheren und schärferen Profil in der Öffentlichkeit erkennbar sein.
Ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit in unserer Region ist die enge Kooperation von Großhansdorf-Schmalenbeck und Siek, die auch historisch begründet werden kann, wurde doch Großhansdorf-Schmalenbeck einmal von Siek aus gegründet.
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