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Die Familien sind nach dem Zusammenbruch der UdSSR nach Sabrodino gezogen und versuchen, sich eine Existenz aufzubauen, was wegen der schlechten Wirtschaftslage sehr schwierig ist. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Die Menschen überleben durch ihre Gemüsegärten; die meisten Familien haben eine Kuh.. Für Landwirtschaft im größeren Stil fehlt der Absatzmarkt bzw. die Strukturen. Wer eine Arbeit hat, zum Beispiel in der Agrargenossenschaft, verdient durchschnittlich 1000 Rubel (etwa 35 Euro). Das reicht oft nicht für das Nötigste. Es fehlt an Kleidung und Schuhen, viele Kinder haben auch kein Geld für Schulsachen und das Schulfrühstück. Auch ärztliche Versorgung können viele sich nicht leisten. Was wollen wir? Der Arbeitskreis versucht, die Not: der Menschen zu lindern und ihnen zu zeigen, dass sie nicht allein gelassen werden. Wir haben Sabrodino bisher mehrmals besucht, dabei haben wir Spendengelder übergeben. Außerdem haben wir mehrere Hilfslieferungen zusammengestellt. Besonders liegt uns am Herzen, dass die Kinder mit dem Nötigsten versorgt werden. Der Kontakt läuft über die evangelische Propstei Königsberg/Kaliningrad. Da wir ehrenamtlich arbeiten, kommen alle Spenden ohne Verluste unmittelbar unseren russischen Partnern zugute. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, erbitten wir ihre Spende auf das Konto der Ev.-luth. Kirchengemeinde Trittau, Konto Nr. 120 256 468, BLZ 230 516 10, Sparkasse Holstein, Stichwort "Sabrodino".
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